Ölbilder Vorlagen

Ölbilder Vorlagen 

 

Ölbilder gibt es in unendlich vielen Variationen, von klassischen Motiven wie Landschaften, Stillleben oder Blumen über Portraits und Tierbilder bis hin zu sehr modernen, abstrakten und farbenfrohen Ölgemälden. Dabei ist jedes Ölbild, unabhängig davon ob es selbst, von einem Auftragsmaler oder von einem Kunstmaler gemalt wurde, ein Unikat, denn es gibt keine Möglichkeit, echte Ölbilder in Fabriken maschinell herzustellen.

 

Neben der eigenen Phantasie und Kreativität gehören Ölgemälde von alten Meistern sowie eigene Fotografien zu den typischen Ölbilder Vorlagen.

 

Möchte man beispielsweise ein Portrait von sich selbst oder seinen Lieben als edler Wandschmuck in Form eines Ölgemäldes haben, gibt es zahllose Auftragsmaler, die nur ein entsprechendes Foto benötigen, um ein solches, individuelles und von Hand gemaltes Kunstwerk anzufertigen. Möglich ist aber natürlich genauso, ein solches Ölbild nach Vorlage selbst zu malen, auch wenn dies sicherlich etwas Übung und aufgrund der Eigenschaften der Ölfarben auch etwas Zeit erfordert.

 

Unsere Anleitung zur Vorlage

 

Während professionelle Maler die Vorlage frei Hand auf dem Malgrund, der aus Leinwand, Holz oder Malkarton bestehen kann, vorskizzieren, kann sich der weniger geübte Maler mithilfe der Anleitung für die Rastermethode behelfen. Dazu wird zunächst das Foto mit Längs- und Querstrichen in gleichmäßigen Abständen in Kästchen eingeteilt. Anschließend wird dieses Raster auf den Malgrund übertragen, wobei es ganz nach Geschmack und Größe des Malgrundes entsprechend vergrößert werden kann.

 

Wichtig ist lediglich, das Verhältnis einzuhalten, so dass Kästchen, die auf der Vorlage beispielsweise 1cm mal 0,5cm groß sind, auf einem dreimal so großen Malgrund dann 3cm mal 1,5cm groß sein müssen. Zum Übertragen der Vorlage wird nun jedes Kästchen einzeln abgemalt und auf diese Weise wandert die Vorlage auf den Malgrund. Im nächsten Schritt beginnt dann das eigentliche Malen des Ölbildes, wobei zunächst der Hintergrund angelegt wird.

 

Hierbei empfiehlt es sich, die Farben eher halbdeckend einzusetzen, damit der Hintergrund nicht zu dunkel und zu schwer wirkt, zeitgleich die Deckkraft jedoch so zu wählen, dass die Rasterhilfslinien überdeckt werden.

 

Mithilfe von weißen Pinselstrichen kann der Hintergrund stellenweise aufgehellt werden, bis sich ein harmonischer Farbeindruck ergibt. Die oberen Farbenschichten, die den Vordergrund darstellen, können einen höheren Ölanteil enthalten als die unteren Farbschichten.

 

Dadurch wird verhindert, dass sich nach dem Trocknen Risse bilden und zudem zögert der höhere Ölanteil den Trocknungsprozess noch weiter hinaus, so dass über einen längeren Zeitraum Korrekturen vorgenommen werden können. Andersherum können aber auch gezielt Risse erzeugt werden, die dem Ölbild ein altes Aussehen verleihen, wenn die oberen Farbschichten weniger Öl in der Farbsubstanz enthalten als die unteren Farbschichten.

 

Vorlagen und Motive für Ölgemälde im Video:

 

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