Ölbilder Rahmen

Ölbilder Rahmen 

 

Grundsätzlich werden die meisten Ölbilder zuerst auf Keilrahmen gespannt, bevor sie gerahmt und aufgehängt werden. Ein Keilrahmen ist eine recht einfache Konstruktion aus Kiefer- oder Tannenleisten, in die bei großformatigen Bildern meist ein zusätzliches Kreuz integriert wird. Neben den einfachen Keilrahmen gibt es auch die sogenannten Galerie-Keilrahmen, die das Ölbild plastischer wirken lassen und zudem einen weiteren Rahmen überflüssig machen, da das Gemälde so aufgespannt direkt präsentiert werden kann.

 

Soll das Ölbild zusätzlich gerahmt werden, wird hierfür nur ein sogenannter Leerrahmen benötigt. Hierbei handelt es sich um Bilderrahmenleisten, die zusammengefügt werden, jedoch keine Rückwand enthalten.

 

Mithilfe eines solchen Leerrahmens kann man seine Ölbilder rahmen, indem das Bild einfach von der Rückseite aus in den Leerrahmen eingelegt und mit Keilen oder Metallstiften fixiert wird. Bilderrahmenleisten werden in unzähligen Varianten angeboten, von sehr schlichten Rahmen aus Holz oder Aluminium, die rein als Abgrenzung dienen und das Bildmotiv in den Vordergrund stellen, bis hin zu prächtigen, dekorativen Rahmen, die mit dem Ölbild zu einer imposanten Einheit verschmelzen.

 

Wichtig für die Auswahl des Rahmens

 

Bei der Auswahl des Rahmens ist allerdings wichtig, darauf zu achten, dass die Profiltiefe des Rahmens ausreichend tief ist, denn ansonsten würde das Ölbild auf der Rückseite aus dem Rahmen hinausragen. Ist das Ölbild eingerahmt, stellt sich die Frage, wie es richtig aufgehängt werden muss, um seine volle Wirkung entfalten zu können.

 

Generell gibt es hierfür keine allgemeingültige Anleitung, denn entscheidende Faktoren hierbei sind das Bild selbst sowie auch die Umgebung und der Raum. Als Anhaltspunkte können dann die Möblierung oder auch die Oberkanten der Türen oder Fenster dienen.

 

Insgesamt gilt als Faustregel, dass bei größeren Bildern die Bildmitte in Augenhöhe liegen sollte, während sich bei kleineren Ölbildern ein Drittel über und zwei Drittel des Bildes unterhalb der Augenhöhe befinden sollten. Werden mehrere Ölbilder in einem Raum oder nebeneinander aufgehängt, wirkt es harmonischer, wenn entweder die Oberkanten oder die Unterkanten der Rahmen eine Linie bilden.

 

Tipps zur Präsentation

 

Um mehrere Ölbilder übereinander zu präsentieren, sollten hellere Bilder unterhalb von dunkleren Ölbildern und kleinere Bilder unterhalb von größeren Ölbildern aufgehängt werden.

 

Glas ist bei Ölbildern nicht unbedingt erforderlich, denn Ölfarben reagieren recht unempfindlich auf Licht und die Firnis schützt das Bild vor Staub, Verschmutzungen und dem Vergilben.

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Thema: Ölbilder Rahmen

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Ein Gedanke zu „Ölbilder Rahmen“

  1. Sehr hilfreich die Tipps! Ich finde nämlich, dass die meisten ihre Bilder viel zu hoch aufhängen und die Bilder dann gar nicht mehr im Ganzen wirken. Das mit der Bildmitte auf Augenhöhe klingt gut!

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