Ölbilder einrahmen

Ölbilder einrahmen 

 

Der bevorzugte Malgrund für die Ölmalerei ist Leinwand und in den meisten Fällen wird die Leinwand vor dem Bemalen auf einen Keilrahmen gespannt. Je nach Größe des Bildes handelt es sich bei dem Keilrahmen um eine recht einfache Konstruktion, die aus vier oder sechs Leisten aus Weichholz besteht. Um die Leinwand zusätzlich zu fixieren und auch während und nach dem Bemalen nachspannen zu können, werden Keile aus Hartholz verwendet, die sich in den Ecken befinden.

 

Möchte man seine Ölbilder ohne einen zusätzlichen Rahmen aufhängen, kommen die sogenannten Galerie-Keilrahmen zum Einsatz. Vom Prinzip her sind diese mit einfachen Keilrahmen vergleichbar, allerdings ist das verwendete Holz hochwertiger und die Leisten sind etwas dicker. Die Leinwand wird um den Rahmen gezogen, auf der Rückseite mit Tackernadeln oder dünnen, kurzen Metallstiften fixiert und das Ölbild kann unmittelbar aufgehängt werden.

 

Möchte man seine Ölbilder einrahmen, erfolgt dies mithilfe eines sogenannten Leerrahmens. Ein Leerrahmen ist ein Rahmen, der nur aus den Bilderrahmenleisten besteht, allerdings keine Rückwand und meist auch kein Glas hat.

 

Unsere Anleitung zum einrahmen

 

Die Anleitung, um ein Ölbild einzurahmen, ist dabei denkbar einfach. Der Leerrahmen wird mit der Vorderseite nach unten auf einen festen Untergrund gelegt, das Ölbild ebenfalls mit der Sichtseite nach unten in den Rahmen eingelegt und anschließend festgeklemmt. Wichtig ist lediglich, dass der Rahmen ebenso tief oder tiefer ist als der Keilrahmen. Der Bilderrahmen des Ölbildes übernimmt dabei unterschiedliche Funktionen.

 

Zum einen schließt er das Ölbild ab und zum anderen unterstützt er das Ölbild in seiner Wirkung. Handelt es sich um einen sehr schlichten Rahmen, stellt er das Motiv des Ölbildes in den Vordergrund, ein eher aufwändig verzierter Rahmen rundet die imposante Bildwirkung ab. Insofern ist bei der Auswahl eines Bilderrahmens darauf zu achten, dass Bild und Rahmen zusammenpassen und eine harmonische Einheit bilden, ohne sich gegenseitig die sprichwörtliche Schau zu stehlen.

 

Ein Rahmen mit Glas ist bei einem Ölbild nicht unbedingt erforderlich, denn Ölfarben sind relativ unempfindlich gegenüber Licht und aufgrund der Firnis auch vor Staub und Ablagerungen recht gut geschützt.

 

Ist das Ölbild auf Malkarton gemalt oder handelt es sich um ein kleines Ölbild, kann es jedoch sinnvoll sein, das Ölbild als Passepartout einzurahmen, was bedeutet, dass die Fläche zwischen Ölbild und Bilderrahmen von einem einfarbigen Papier abgedeckt ist. In diesem Fall sollte der Rahmen jedoch über ein Glas verfügen, da so das Papier einerseits vor UV-Strahlen und Feuchtigkeit geschützt ist und damit nicht so schnell ausbleicht oder sich wellt und das Bild im Ganzen andererseits sehr viel edler wirkt.

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