Ölmalerei mal anders – Malen nach Musik

Ölmalerei mal anders: Malen nach Musik

 

Viele möchten am liebsten perfekte Bilder malen. Bei den Betrachtern soll das Bild auf Begeisterung stoßen, sie sollen von dem Gemälde beeindruckt sein und das Motiv, die Farbzusammenstellung, die handwerkliche Ausführung und die Gesamtwirkung loben.

Der Künstler wiederum möchte mit seinem Werk rundum zufrieden sein und es voller Stolz präsentieren können. In der Kunst gibt es zwar kein richtig oder falsch, aber trotzdem hat jeder sein eigenes Empfinden. Jeder setzt seine eigenen Maßstäbe an und entscheidet auf dieser Grundlage, ob er ein Ölbild stimmig und gelungen findet oder eben ob nicht.

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Die wichtigsten Farbkontraste in der Malerei

Die wichtigsten Farbkontraste in der Malerei

Ihre Umgebung hat maßgeblich Einfluss darauf, wie Farben wirken. Dies liegt daran, dass sich Farben, die nebeneinander liegen, gegenseitig beeinflussen. Wer ein Bild betrachtet, sieht nicht jede Farbe als separate Einzelfarbe, sondern nimmt die Farben in ihrem Kontext war. Durch die wechselseitige Beeinflussung verändert sich jedoch die Wahrnehmung.

Folglich prägen einerseits die verwendeten Farben und andererseits die daraus resultierenden Kontraste die Gesamtwirkung und den Ausdruck eines Bildes.

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Was ist ein Giclee?

Was ist ein Giclée?

Moderne Drucktechniken machen es möglich, Ölgemälde, Pastelle, Aquarelle und andere Kunstwerke in höchster Qualität und so brillant abzubilden, dass die Drucke mit bloßem Auge kaum von den Originalen zu unterscheiden sind. Vor allem zeitgenössische Kunst wird in Kunstgalerien seit einiger Zeit zunehmend oft in Form dieser sogenannten Giclées präsentiert.

Was ist ein Giclée?

Die Bezeichnung Giclée leitet sich von dem französischen Verb gicler ab, das übersetzt spritzen oder sprühen bedeutet. Im Englischen wird mitunter auch vom giclee gesprochen, während in der Literatur gelegentlich der Begriff Giglee zu finden ist. Diese Schreibweise geht jedoch auf einen Hörfehler zurück.

Bei einem Giclée handelt es sich um ein großformatiges, künstlerisches, digitales Bild, das mithilfe eines Tintenstrahldruckers ausgedruckt wurde.

Die Drucktechnik, die bei Glicées Anwendung findet, kam erstmals in den frühen 1990er-Jahren auf. Seinerzeit entstanden mit dem Scitex-Drucker “Iris Model Four” die sogenannten Iris-Drucke. Eigentlich war der Drucker dafür konzipiert, Probe- und Prüfdrucke anzufertigen.

Durch diese Testdrucke sollte es möglich werden, Bilder zu begutachten, Fehlerquellen aufzuspüren und Farbkorrekturen vorzunehmen, bevor die Bilder in die Massenproduktion gingen.

Glicées als großformatige Ausdrucke in hoher Auflösung entstehen aus lichtechten Tinten, die Farbstoffe oder Farbpigmente enthalten. Je nach Druck kommen dabei zwischen sechs und zwölf verschiedene Farbtinten zum Einsatz. Obwohl die Drucke ursprünglich nur Textzwecken dienen sollten, entdeckten einige Künstler und Fotografen die Technik für sich. Verglichen mit Lithographien und anderen Herstellungstechniken können mit dem Tintenstrahldrucker insbesondere Reproduktionen und kleinere Auflagen deutlich kostengünstiger hergestellt werden.

Folglich können auch die Drucke vergleichsweise preiswert abgegeben werden. Letztlich wird es damit möglich, Kunst einem breitem Publikum zugänglich zu machen.

Wie wertvoll sind Glicées?

Bei Glicées handelt es sich um sehr hochwertige, hoch aufgelöste Drucke. Hochwertige Tinten sorgen dafür, dass die Ausdrucke viele Jahrzehnte lang lichtbeständig bleiben, ohne an Leuchtkraft einzubüßen, sich zu verfärben oder zu vergilben. Teilweise werden Glicées auf Leinwand gedruckt, auf Keilrahmen aufgezogen und in edlen Rahmen präsentiert.

Für andere Glicées wird Spezialpapier verwendet und die Drucke werden dann als Passepartouts hinter Glas angeboten. Ähnlich wie bei sehr hochwertigen Kunstdrucken ist es auch bei Glicées nicht unüblich, dass der Künstler die Drucke nummeriert und signiert. Dies erhöht dann natürlich ihren Wert. Zudem gibt es den sogenannten Limited Edition Glicée Print. Hierbei handelt es sich um Drucke, die nur in einer begrenzten, meist sehr geringen Stückzahl aufgelegt wurden.

Trotzdem ist und bleibt ein Glicée ein Druck. Dieser kann zwar sehr hochwertig und durchaus wertvoll sein. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn es sich um einen Druck aus einer limitierten und vom Künstler signierten Auflage handelt. Dennoch wird ein Druck vermutlich nie den Wert eines echten Gemäldes erreichen können.

Die täuschend echte Abbildung birgt zudem Risiken für Kunstkäufer. So wurde schon so manchem weniger versierten Kunstliebhaber ein Glicée als signiertes Original verkauft. Um einen hochwertigen Druck von einem Original zu unterscheiden, gibt es eigentlich nur die Möglichkeit, sich das Bild aus nächster Nähe und von der Seite anzusehen.

Ein echtes Ölgemälde weist immer kleine Erhebungen auf, die entstehen, wenn der Künstler die Farbe mit dem Pinsel, dem Malspachtel oder seinen Fingern aufträgt. Die sichtbaren, wenn auch bei einigen Maltechniken sehr feinen Pinselstrukturen sind ein charakteristisches Merkmal der Ölmalerei. Bei einem Druck hingegen ist die Oberfläche gleichmäßig eben.

Dies alles soll nun aber selbstverständlich nicht heißen, dass Glicées keine Alternative sein können. Viele Menschen begeistern sich für Kunst und haben große Freude daran, wenn das eine oder andere Kunstwerk ihre Wände ziert. Originalgemälde großer Meister oder zumindest bekannter Künstler sind für die meisten jedoch unerschwinglich. Hier kann ein Glicée durchaus eine hervorragende Lösung sein, denn anders als ein Poster ist ein hochwertiges Glicée nicht weit von einem echten Gemälde entfernt.

Achtung: Ein Glicée ist kein Cliché!

Die Begriffe Glicée und Cliché, oder auf Deutsch auch Klischee, klingen recht ähnlich und werden deshalb gelegentlich verwechselt. Ein Klischee hat allerdings nichts mit einem Glicée zu tun. Bei einem Klischee handelt es sich um einen Druckstock, der meist aus Kunststoff, Photopolymer, Kupfer oder Zink besteht.

Bei einigen klassischen Drucktechniken wurden zudem Klischees aus Aluminium und Magnesium sowie bei Gravuren Platten aus Messing, Stahl und Blei verwendet. Das Klischee wird mit einer lichtempfindlichen Schicht versehen. Das Druckmotiv wird anschließend mittels Negativfilm auf die Platte aufgelichtet.

Während die belichteten Partien aushärten, bleiben die nicht belichteten Partien wasserlöslich. Durch einen Ätzvorgang wird das Material an den unbelichteten Stellen abgetragen und die druckenden Partien bleiben in Form von Erhöhungen stehen. Anschließend kann das Motiv im Hochdruckverfahren gedruckt werden.

Mehr Anleitungen und Tipps für die Ölmalerei:

Thema: Was ist ein Giclee?

Infos und Tipps zu Collagen in der Ölmalerei

Infos und Tipps zu Collagen

in der Ölmalerei

Ölfarben eignen sich für die verschiedensten Kunstwerke, angefangen bei Gemälden mit eher klassischen Motiven und musealem Charakter bis hin zu modernen, jungen und abstrakten Bildern. Selbst wenn sich der Künstler nur ein einziges Motiv aussucht, kann er völlig unterschiedliche Ölbilder malen, nämlich dann, wenn er verschiedene Maltechniken anwendet.

Malt er sein Bild in der Alla-Prima-Technik wird es ganz anders aussehen, als wenn er das gleiche Motiv in der Spachteltechnik gestaltet oder mit Lasuren anlegt.

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Die verschiedenen Farbtechniken im Vergleich

Die verschiedenen

Farbtechniken im Vergleich

Im Zusammenhang mit der Malerei werden immer wieder die Begriffe Maltechnik, Malweise und Farbtechnik verwendet. Die Bezeichnung Maltechnik ist eine Art Oberbegriff, der sowohl die unterschiedlichen Malweisen als auch die verschiedenen Farbtechniken beschreiben kann.

Die Technik, die beim Malen Anwendung findet, wird als Malweise bezeichnet. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie eine Farbe auf den Malgrund aufgetragen werden kann. Dabei nimmt zum einen das verwendete Werkzeug entscheidenden Einfluss auf die Malweise.

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Bastelidee – ein Memoboard mit Ölfarben gestalten

Bastelidee:

ein Memoboard

mit Ölfarben gestalten

Wenn von Ölfarben die Rede ist, denken die meisten an ansprechende Ölbilder und imposante Ölgemälde in altmeisterlicher Manier. Allerdings müssen es nicht immer klassische Ölbilder sein, denn mithilfe von Ölfarben lassen sich genauso auch dekorative und zugleich praktische Dekoelemente gestalten.

Bei Bastelarbeiten werden zwar häufig Acrylfarben verwendet, denn sie trocknen wesentlich schneller, kommen meist ohne Grundierung aus, sind unkompliziert in der Handhabung und eignen sich für nahezu alle Untergründe.

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Malmittel in der Aquarellmalerei

Malmittel in der Aquarellmalerei

Anders als die Ölmalerei, die sich durch satte, intensive Farben und deutlich sichtbare Pinselstriche kennzeichnet, lebt die Aquarellmalerei von ihrem leichten und transparenten Charakter. Trotzdem lassen sich beide Maltechniken miteinander kombinieren, wenn auch mit Einschränkungen. So eignet sich die Aquarellmalerei sehr gut als Untermalung für Ölbilder. Dies gilt vor allem dann, wenn das Ölbild in einer lasierenden Malweise entstehen soll.

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Was ist Freskomalerei?

Was ist Freskomalerei?

Wenn es um Gemälde geht, denken viele im ersten Moment automatisch an Ölbilder auf Leinwänden oder Holztafeln. Einige weltberühmte und überaus beeindruckende Gemälde sind aber auch direkt an Decken und Wänden von beispielsweise Kirchen und Schlössern entstanden.

Solche Gemälde werden als Fresken bezeichnet und auf welcher Maltechnik sie beruhen,
erklärt die folgende Übersicht.

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Einkaufstipps rund um das Malmaterial

Einkaufstipps rund um

das Malmaterial

 

Wenn es darum geht, Malmaterialien für die Ölmalerei zu kaufen, spielen zwei Faktoren eine wichtige Rolle. So sollten die Materialien zum einen eine gute Qualität aufweisen, zum anderen sollte aber auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmen. Eine recht große Auswahl und meist auch moderate Preise bieten Onlineshops.

Nachteilig ist hier allerdings, dass sich der Künstler rein auf die Beschreibungen und Produktbilder verlassen muss. Zudem ist es oft ein wenig mühsam, sich durch das gesamte Angebot zu klicken und es kann einige Tage dauern, bis die bestellte Ware ankommt. Künstlerbedarf- und Bastelgeschäfte vor Ort können meist in Sachen Beratung punkten.

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Grundwissen – die Impasto-Technik

Grundwissen – die Impasto-Technik

 

Um ein Ölbild zu malen, kommen verschiedene Maltechniken in Frage. So können beispielsweise die Alla-Prima-, die Lasuren-, die halbdeckende oder die Nass-in-nass-Technik angewendet oder die einzelnen Techniken auch miteinander kombiniert werden. Eine weitere Maltechnik in der Ölmalerei ist die Impasto-Technik.

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