Ölmalerei Landschaft

Ölmalerei Landschaft 

 

Zu den am häufigsten angewendeten Techniken in der bildenden Kunst gehört die Ölmalerei, Landschaft, Portrait oder auch abstrakte Darstellungen sind dabei typische Motive.

Mit Landschaftsmalereien sind Bilder gemeint, die eine Umgebung darstellen, die natürlich entstanden ist oder von Menschenhand geschaffen wurde. Insofern zeigt ein Landschaftsbild einen wesentlich größeren Ausschnitt einer Umgebung als beispielsweise ein Stillleben und die Motive reichen von Feldern, Wäldern und Bergen über Parkanlagen, Seen und Strände bis hin zu Dörfern, Städten und Fabrikgeländen.

 

Um eine Landschaft in Öl zu malen, gibt es einige Punkte, die hinsichtlich der Komposition und der Technik selbst beachtet werden müssen. Eine Schwierigkeit beim Malen einer Landschaft liegt darin, dass die einzelnen Objekte nicht in allen Details gemalt werden, die einzelnen Strukturen jedoch trotzdem erkennbar sein müssen.

 

Die Ansicht der Landschaft

 

Das bedeutet, nicht jeder Grashalm, jedes Blatt eines Baumes oder jeder Baum eines Waldes wird gemalt, sondern nur in reduzierter und vereinfachter, also letztlich angedeuteter Form dargestellt. Wie das Bild wirkt, hängt zu einem großen Teil davon ab, welche Tageszeit, welche Jahreszeit und welche Wetterlage abgebildet werden.

 

So wirken Bilder, die Frühling, Sommer und schönes Wetter darstellen, in aller Regel fröhlich und freundlich, winterliche Landschaften mit einer weißen Schneedecke ruhig und friedlich und graue, verregnete Herbststage erzeugen oft einen melancholischen Eindruck. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Horizont, denn dieser teilt das Bild in zwei Hälften, entscheidet darüber, wie viel Himmel und wie viel Erde zu sehen ist und legt auch fest, wie nah oder weit weg die einzelnen Bildelemente liegen. Insgesamt ist wichtig, einige Objekte zu integrieren, die ins Auge fallen und das Bild dadurch interessant und lebendig erscheinen lassen.

 

Einzelne Bildelemente 

 

Das bedeutet, die einzelnen Bildelemente sollten nicht nur gerade und waagerechte Linien und Strukturen aufweisen, sondern es sollten auch beispielsweise runde Formen und senkrechte Linien vorhanden sein. Für das Malen des Bildes selbst eignet sich die Technik der Schichtenmalerei sehr gut. Hierbei lautet die Anleitung, dass das Bild in einzelnen Ebenen aufgebaut wird und zwar von hinten nach vorne. Zuerst werden also der Hintergrund und die unteren Bildebenen angelegt und mit jeder weiteren Farbschicht arbeitet man sich weiter zum Vordergrund vor.

 

Dabei gilt die Grundregel, dass fett auf mager gemalt wird. Die ersten Farbschichten werden somit mit Farbe gemalt, der kein oder nur sehr wenig Öl beigemischt wird, die oberen Farbschichten können einen höheren Ölanteil enthalten. Dadurch ist gewährleistet, dass die Farben gut am Untergrund haften und nach dem Trocknen keine Risse entstehen. Zudem bewirkt der höhere Ölanteil, dass die Farben länger trocknen, so dass die einzelnen Farbflächen länger veränder- und korrigierbar bleiben.

 

Video-Galerie mit Landschaften als Ölgemälde:

 

 

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