Anleitung – Ölbild mit integrierter Uhr

Anleitung: ein Ölbild mit integrierter Uhr 

Viele haben großen Spaß am kreativen Gestalten und oft ist das Malen ein idealer Ausgleich zum Stress im Alltags- und Berufsleben. Besonders groß ist die Freude, wenn die eigenen Kunstwerke stolz präsentiert werden können und der Wohnung eine besondere, individuelle Note verleihen.  

Wer nun aber gerne und häufig malt, wird früher oder später in die Situation kommen, dass die Wände gut gefüllt sind und kaum noch Platz für neue Kunstwerke bleibt.

Hinzu kommt, dass ja nicht nur Bilder an der Wand hängen können, sondern zudem beispielsweise eine Uhr ihren Platz finden sollte. Vor diesem Hintergrund bietet es sich an, beides miteinander zu verbinden und ein Ölbild zu malen, in das eine Uhr integriert ist. Dadurch wiederum entsteht ein Kunstwerk, das nicht nur dekorativ aussieht, sondern auch einen praktischen Nutzen hat.

 

 

Wie diese Bastelidee umgesetzt werden kann,
erklärt die folgende Anleitung:
  

 

Ein Ölbild mit integrierter Uhr anfertigen – die Materialien 

·         Leinwand, Ölfarben und Pinsel oder ein bereits fertig gestelltes Ölbild
·         Uhrwerk
·         spitze Schere oder Korkenzieher
·         stabile Schnur zum Aufhängen oder Rahmen  

 

Die Bastelidee: ein Ölbild mit integrierter Uhr – Anleitung

 

1. Schritt: die Überlegungen vorab 

Bevor das eigentliche Malen und Gestalten beginnen kann, sollte sich der Hobby-Künstler zunächst einmal Gedanken darüber machen, wie sein Uhrenbild später aussehen soll. Von diesen ersten Ideen hängt nämlich auch ein wenig ab, welche Materialien erforderlich sind. Uhrwerke gibt es in großer Auswahl im Bastelbedarf. Die Modelle sind in unterschiedlichen Größen, Farben und Formen, mit verschiedenen Zeigern sowie mit und ohne Sekundenzeiger erhältlich.  

Bei einigen Sets sind auch mehrere Zeiger zum Austausch dabei. Wer eine alte oder ausgemusterte Uhr hat, kann aber natürlich auch deren Uhrwerk verwenden, sofern es noch funktioniert. Ähnlich groß wie bei den Uhrwerken ist die Auswahl bei den Leinwänden, die es ebenfalls in unterschiedlichen Größen und Formaten gibt. Wichtig bei der Auswahl ist nun aber, dass Uhrwerk und Leinwand zusammenpassen. Soll das Uhrenbild beispielsweise nicht viel größer werden als eine herkömmliche Wanduhr, bietet sich eine quadratische oder rechteckige Leinwand an, auf der das Uhrwerk später mittig platziert wird.  

Soll es hingegen eher ein echtes Ölgemälde werden, in das die Uhr nur als besonderes Highlight integriert ist, kann auch eine große Leinwand gewählt und mit einem Uhrwerk mit eher kleinen Zeigern kombiniert werden. Der Hobby-Künstler sollte zudem darauf achten, dass Keilrahmen oder Bilderrahmen tief genug sind, um das Uhrwerk aufzunehmen, damit es auf der Rückseite nicht unschön herausragt. Wer ein Ölbild in einem ausgefallenen Format kreieren möchte, kann den Keilrahmen aber selbstverständlich auch selber bauen und mit der Leinwand bespannen.     

 

2. Schritt: das Ölbild malen 

Sind alle Materialien zusammengestellt, kann der kreative Teil beginnen. Zuerst wird dazu die Stelle, an der sich später das Uhrwerk befinden soll, markiert und die Uhr einmal probeweise auf die Leinwand gelegt. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass sich die Zeiger später ungehindert bewegen können und sich Uhrwerk und Keilrahmen auf der Rückseite nicht in die Quere kommen. Danach wird das Uhrwerk zur Seite gelegt und jetzt wird ein ganz normales Ölbild gemalt. Hierbei gibt es natürlich unzählige Möglichkeiten. 

So ist es möglich, lediglich einen interessanten Hintergrund zu gestalten, der wie ein Ziffernblatt Zahlen oder Striche enthalten oder auf Markierungen verzichten kann. Genauso kann aber auch ein großflächiges Motiv gemalt werden, beispielsweise eine Blüte, bei der das Uhrwerk später die Blütenmitte bildet. Eine andere Idee wäre ein Stillleben von einem Schreib- oder Nachttisch, auf dem eine Uhr oder ein Wecker zu sehen sind und wo das Uhrwerk dann tatsächlich in die gemalte Uhr eingebaut wird.  

Bei einem größeren Bild wäre dies auch möglich, wenn ein Raum mit einer Wand- oder Standuhr oder eine Landschaft gemalt wird, bei der das Uhrwerk im Kirchturm oder als Bahnhofsuhr platziert wird. Denkbar ist aber auch, ein Uhrenbild zu malen, bei dem Uhren das eigentliche Bildmotiv sind. Dazu können mehrere Uhren gemalt werden, die nebeneinander angeordnet sind oder ineinander übergehen. Der Kreativität und Phantasie sind also kaum Grenzen gesetzt.    

 

3. Schritt: die Uhr integrieren 

Ist das Ölbild fertig und trocken, wird das Uhrwerk integriert. Hierfür wird mit einer spitzen Schere oder einem Korkenzieher ein Loch an der Stelle in die Leinwand gebohrt, an der sich das Uhrwerk befinden soll. Dieses Loch sollte aber nur so groß sein, dass das Uhrwerk gerade so montiert werden kann, denn wenn das Loch zu groß ist, kann es passieren, dass es sichtbar bleibt und die Uhr später schief hängt.  

Um das Uhrwerk einzubauen, werden die Zeiger entfernt und das Uhrwerk dann so wieder zusammengesteckt, dass sich die Zeiger auf der Vorderseite des Bildes und das eigentliche Uhrwerk auf der Rückseite befinden. Wie das Ölbild nun aufgehängt wird, hängt von der Position des Uhrwerks und davon ab, ob das Gemälde gerahmt wird oder ob nicht.  

Befindet sich das Uhrwerk mittig und wird das Bild nicht gerahmt, kann es meist direkt über das Uhrwerk aufgehängt werden. Sitzt das Uhrwerk nicht in der Bildmitte, kann das Ölbild über den Keilrahmen an der Wand befestigt werden. Wird das Ölbild wie ein richtiges Ölgemälde gerahmt, erfolgt das Aufhängen natürlich über den Bilderrahmen. 

Mehr Anleitungen und Tipps für Ölfarben und die Ölmalerei:

Thema: Anleitung – ein Ölbild mit integrierter Uhr

Kommentar verfassen